Mentalisieren als Schlüssel zu Beziehung und Bindung

Mentalisieren als Schlüssel zu Beziehung und Bindung

Mentalisieren meint die Fähigkeit, sich in sich selbst und in sein Gegenüber einzudenken und einzufühlen. Diese reflexive Feinfühligkeit spielt in der Frühpädagogik eine sehr wichtige Rolle. Kinder erlernen die Fähigkeit, eigene Gefühle zu kommunizieren und zu regulieren, wenn ihre Empfindungen durch ihre Mitmenschen verbal und nonverbal gespiegelt und angemessen in Worte gefasst werden. Frühe Beziehungserfahrungen sind daher sehr bedeutsam für die spätere körperliche und seelische Gesundheit.

In dieser Fortbildung können pädagogische Fachkräfte ihre Fähigkeit zur feinfühligen, mitfühlenden Resonanz weiterentwickeln. Wichtig dabei ist, auch eigene Verhaltensmuster wahrzunehmen und zugrundeliegende Gedanken, Wünsche und Absichten zu reflektieren. Die Teilnehmer lernen das Konzept der Mentalisierungsfähigkeit kennen und erarbeiten eine mentalisierungsbasierte Haltung im Umgang mit Kindern.

Seminarziele und -inhalte sind:
Was ist Mentalisierungsfähigkeit? Warum ist sie so wichtig für Gesundheit und Lebenszufriedenheit?
Wie entwickelt sich Mentalisierungsfähigkeit bei Kindern?
Welche Rolle spielt meine eigene Mentalisierungsfähigkeit in meinem beruflichen Alltag?
Wie kann ich eine mentalisierungsbasierte Haltung im Umgang mit Kindern entwickeln?
Beispiele aus der Praxis: Mentalisierungsbasierte Impulse zur Förderung der Bindungssicherheit und der kindlichen Entwicklung.

Kursnr.: 22KA7

Beginn: Mi., 06.04.2022, 9:00Uhr  

Ende: Mi., 06.04.2022, 16:30Uhr  

Dauer: 0

Kursort: Cham

Gebühr: 90,00 € (inkl. MwSt.) / 95,00 € (inkl. MwSt.)

Dozent: Dirk Leinweber ,

Bitte mitbringen: --

Informationen zur Gebühr:
90,00 € (inkl. MwSt.) katholische Kitas inklusive Verpflegung
95,00 € (inkl. MwSt.) für sonstige Kitas inklusive Verpflegung
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